AW: Letzte Haltestelle: Pharmaberater! ...für Fachidioten, wie mich?
Liebe Alice, lieber Bär, lieber Z und lieber Turbo,
vielen Dank noch einmal für eure ausführlichen Meinungen, Anregungen und Hilfestellungen. Mit soviel Resonanz hätte ich gar nicht gerechnet. Die grundlegende Frage, ob ich ein Verkäufertyp bin, habe ich mir auch schon gestellt. In gewissem Masse habe ich so etwas, wie Verkaufserfahrung, weil meine wissenschaftlichen Ergebnisse ja auch vor einem zum Teil 70-köpfigen Publikum präsentiert und „verkauft“ werden wollen. Da hört man mir aber meist gespannt zu und ist daran interessiert, was ich darzubieten habe. Wie dick mein Fell wäre, bei jemandem, den das, was ich zu verkaufen habe einen feuchten Kehricht interessiert kann ich nicht sagen – da hat ein echter Verkaufsprofi sicherlich die Nase meilenweit vorn. Als knallharter Verkäufer hat man bestimmt eigene Motivationstechniken und Schubladen, in die man Absagen abordnen kann. In einer großen Studie habe ich aber gelesen, dass der Pharmaberater von den Ärzten als Informationslieferant geschätzt und zum Teil sogar benötigt wird, um konkurrenzfähig zu bleiben. Auch hierüber könnte man sicherlich wieder ein ganzes Forum eröffnen und sich die Gemüter erhitzen lassen. :-)
Zurück zum Verkaufstyp: Bei all meinen gelobten Qualifikationen will ich mich davor hüten, als ein der Welt entrückter freak zu wirken. Ich habe durchaus einige Theken besucht ;-). Tatsächlich ist das Thekenbesuchen, wenn ein Mikroquantum Zeit dafür bleibt sogar eines meiner semiprofessionellen Hobbies, weil ich mit vier Freunden aus der Schulzeit so ne kleine Eventmanagement-Passion sowie zwei professionelle Disco-Anlagen teile, die wir auf diversen Motto-Parties, Liveband-Auftritten in zumeist Magdeburger Clubs vermieten. Ohne hier auf Beweisfotos in diversen Online-Communities verweisen zu wollen (eventuell könnte mein nackter Hintern der ein oder anderen Personalerin doch nicht so gut gefallen`lol`) würde ich mich durchaus als normal und sozial bezeichnen.
Wirklich VERKAUFT habe ich bisher aber nur diverses Geraffel und meinen alten Toyota auf ebay. :-)
In diesem Sinne muss ich meinen Vorrednern wohl doch Recht geben: Schuster bleib bei deinen Rappen.
Wissenschaftler in präklinischer Entwicklung oder Forschung und Entwicklung allgemein in Biotech-Firmen. Eventuell nen Fuss in Consulting kriegen, oder so medizinisch-klinisch-koordinative Sachen, wie Blümchen sie gepostet hat, obwohl da ja wieder die klinische Erfahrung gefordert wird – ich hingegen hab zumeist präklinische. Na wie auch immer, iiiiiirgendwie kriege ich mich schon verkauft! :-)
Ich hoffe natürlich, dass ich meine individuellen Personalvermögenselemente (yippieh, soviel hat mir das Fernstudium gebracht: Ich kann unheimlich klug daher reden ! lol) so teuer, an den Mann bzw. die Firma bringen kann, wie möglich. 45 große Zettel im Jahr sollten es schon sein, um Turbos drei Fragezeichen zu beantworten.
Liebe Grüße,
Alex
Geändert von PharmaAlexx (04.03.2010 um 01:07 Uhr).
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