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  #1 (permalink)  
Alt 09.10.2008, 07:29
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Registriert seit: 09.10.2008
Beiträge: 26
Daumen hoch Frage zur Weiterbildung und "Schwiegrigkeitslevel"

Guten Morgen,

mein erster Beitrag hier (Nachdem ich hier lange....lange gelesen habe, das es (fast) aussichtslos ist, als Pharmareferent noch nen Job zu bekommen.


Trotzdem habe ich dazu Fragen und hoffe, das mir die oder der Pharmareferentprofi (natürlich auch die Newbies) evtl. dazu einige Antworten geben kann (möchte).


Also...ich überlege, ob ich den Pharmareferenten machen soll (Also die Weiterbildung) Ja..ich habe schon gelesen, dass es hier nun viele gibt, die sich an den Kopf fassen.

Für mich persönlich reizt einfach eine weitere Qualifikation, daneben bin ich absolut bereit, für meinen neuen Job umzuziehen. Kein Problem!
Des Weiteren habe ich schon Erfahrungen gemacht, was Akquise angeht.
Nicht sehr viel (Pflegedienstleitung, Außendienst Home Care) kann mir aber gut vorstellen, das es sehr wichtig ist, wie man sich, bzw. weshalb man " vor Ort" ist, verkauft.

Ich habe den mittleren Bildungsweg, durch zwei Ausbildungen (zuletzt vor 10 Jahren staatl. ex. Krankenpfleger) und einige Weiterbildungen im Beruf (Unter anderem habe ich 2005 die Weiterbildung zur Pflegedienstleitung erfolgreich bestanden. Noten 1,0 / 1,0 / 2,1)

Meine Frage zur Weiterbildung (würde mich über Antworten gerade von Quereinsteigern, die ebenfalls diese Weiterbildung gemacht haben, sehr freuen):

Ich mach mich aktuell echt verrückt, das ich den Stoff nicht schaffe, hatte einiges davon noch nie. Ist es trotzdem möglich, im Unterricht zu folgen oder wird das ganze durchgezogen ..."friss oder stirb"?

Meine größte Sorge ist nämlich, dass ich im Unterricht sitze und den Wald vor lauter Bäumen nicht sehe..weil ich nichts begreife..

Evtl. mach ich mir einfach zu viel Sorgen, aber wenn ich so lese " Aufbau der Materie, Chemische Bindungen, Grundlagen der organischen Chemie, Biochemie...usw..usw.".. da bekomm ich kalte Füsse. Möchte ja kein Studium absolvieren. Wie weit geht es "in die Materie" ????

Ist das ganze schon eher ein Studium in 6 Monaten oder sind die Referenten befähigt (Bei einer guten Weiterbildung) einem den Stoff auch verständlich zu machen?
Am lernen soll es nicht liegen, das werde ich straff durchziehen, da bin ich mir sicher. Da habe ich mir zum Beispiel extra einen Anbieter gesucht, der weiter weg ist, würde tgl. fast 3 Stunden im Zug sitzen (Hin und Rückfahrt) extra, um den Stoff aufzubereiten.

Mich würden Eure Erfahrungen sehr interessieren. Egal ob" ist zu schaffen" oder "Sauschwer und ohne Vorausbildung kaum zu schaffen"

Ich habe leider keinen Beitrag zu dem Thema gefunden und auch Google konnte mir da nicht weiterhelfen.

Ich danke euch schon einmal für ehrliche und offene Meinungen / Erfahrungen.

Oder...einfach in Richtung Medizinprodukteberater gehen.?



Gruß Peter

Fehler im Titel korrigiert. Blümchen

Geändert von Blümchen (09.10.2008 um 19:02 Uhr).
  #2 (permalink)  
Alt 09.10.2008, 09:17
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Standard AW: Frage zur Weriterbildung und "Schwiegrigkeitslevel"

PS:
Ich möchte halt bestehen, ganz einfach nur mind. gut bestehen. Wenn aber der Lerninhalt so groß ist, dass es ohne fundierte Vorkenntnisse nicht in 6 Monaten zu schaffen ist, dann brauch ich erst gar nicht zu beginnen.
Ja, ich bin einer, der die ganze Geschichte über die Arbeitsagentur gefördert bekommt (zu 100%), sogar schon zugesichert (schriftlich).

Es wäre halt eine sehr große Enttäuschung, wenn ich mit dem Stoff nicht mitkomme, trotz tgl. Lernens…den Ehrgeiz habe ich…
Falls ich bestehe, sehe ich alles was danach kommt äußerst positiv. Ich habe meine Erfahrungen gemacht. Meine Frau ärgert sich immer darüber, das ich binnen weniger Sekunden mit vollkommen wildfremden Menschen ins Gespräch kommen kann (bzw. es selbst forciere)
Ich möchte einfach (trotz Kostendeckung) nicht irgendwann abbrechen müssen….
  #3 (permalink)  
Alt 09.10.2008, 09:26
Moderator
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Standard AW: Frage zur Weriterbildung und "Schwiegrigkeitslevel"

Hallo Peter,


erstmal herzlich Willkommen hier im Forum.

Zu Deiner Frage, ob Du die Ausbildung zum PR machen sollst. Gegenfrage: warum willst Du das überhaupt machen ?

Du hast eine Ausbildung zum KP und zur PDL. Somit genug Erfahrungen in den funktionellen Abläufen in Kliniken. Vielleicht noch Erfahrung im OP und Wundmanagement ? Oder parenterale Ernährung ? usw.

Herzlichen Glückwunsch - da steht Dir bei den Medizinproduktefirmen alles offen. Hier kannst Du wirklich zeigen das Du verkaufen kannst und die Rahmenbedingungen sind auf jeden Fall um einiges besser als im Pharmaaußendienst. Von den Zukunftsaussichten will ich garnicht reden.

Wenn Du allerdings glücklicher damit bist, für ein Bruchteil des Gehaltes das niedergelassene akademische Hilfspersonal um Verordnungen anzubetteln - nur zu *grins*


edit: und genau wenn ich das mit der Förderung durch die Arbeitsagentur lese kommt mir wieder der Ärger hoch. Die produzieren damit billigen Arbeitskräftenachschub für die DL, die diese dann teuer an die Firmen verleihen. Und wenn diese dann durch Erfahrung zu teuer werden oder anderweitig nicht mehr ins System passen werden diese wieder zur Arbeitsagentur hin "entsorgt"...........
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Geändert von Pharmabaer (09.10.2008 um 09:31 Uhr).
  #4 (permalink)  
Alt 09.10.2008, 09:32
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Standard AW: Frage zur Weriterbildung und "Schwiegrigkeitslevel"

Hallo, und danke für Deine Antwort

Ich hab letztes Jahr noch den "Wundexperten ICW e.V." gemacht.

Ich hab ja gelesen, das es als Pharmareferent schwierig ist. Der Gedanke war einfach: " Weiterbildung kostenlos, wer weiss, ob es nicht mal doch für etwas gut ist." Und....6 Monate sind schnell rum...

Finanzieren könnte ich mir das selbst nicht.

Aktuell arbeite ich Home Care Bereich, die Stelle wird allerdings gestrichen. (Und andere) Versorge auch parenterale Kunden in Kliniken und privat mit parenteraler Ernährung bzw. Schmerztherapien. Des weiteren Portversorgung.

Geändert von PeterK (09.10.2008 um 09:35 Uhr).
  #5 (permalink)  
Alt 09.10.2008, 09:40
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Standard AW: Frage zur Weriterbildung und "Schwiegrigkeitslevel"

Hallo PeterK,

meine ausbildung liegt schon ein paar jahre zurück,auch sie hat ein halbes jahr gedauert. in der schule hatte ich in chemie eine "gnadenvier" - soll heißen, eigentlich hätte ich eine 5 verdient gehabt. alles in allem habe ich die pharmareferentenausbildung mit 1,8 abgeschlossen, mit prüfung vor der IHK bayern.
ich hatte damals in meinem kurs auch völlig branchenfremde auszubildende, eine buchhändlerin, eine kosmetikerin, drogistin,arzthelferin. alle diese sind inzwischen langjährige und durchaus erfolgreiche pharmareferenten.
mit anderen worten: sie haben es - intensives lernen vorrausgesetzt - auch geschafft.
warum zweifelst du so an dir? in deiner mail sehe ich sehr viel angst, zu versagen, was die ausbildung betrifft. nicht so sehr, was die sich daran anschließende tätigkeit angeht.
du hast die absicherung der arbeitsagentur als rückhalt - wenn dich also das, was du gelesen hast über die schwierigkeit, überhaupt anschließend als PR arbeiten zu können, nicht abschreckt, solltest du nicht so sehr an dem lehr-und lernpensum zweifeln.
viele grüße,
saya
  #6 (permalink)  
Alt 09.10.2008, 09:43
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Standard AW: Frage zur Weriterbildung und "Schwiegrigkeitslevel"

Jo,

hast Du daheim überm Kamin Deine Diplom und Urkundenwand ?............ Die sechs Monate sind bei Dir echt rausgeschmissene Zeit und des Steuerzahlers Geld.

Kuck mal z.B. hier

KCI: Karriere bei KCI


Daran würde ich mich orientieren.
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  #7 (permalink)  
Alt 09.10.2008, 10:10
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Standard AW: Frage zur Weriterbildung und "Schwiegrigkeitslevel"

Zitat:
hast Du daheim überm Kamin Deine Diplom und Urkundenwand ?
Was auch immer Du damit meinst...
Ich verstehe schon, Du hast Deine Meinung zu "Frischfleisch" und DL´s.
Übrigends..woher weisst Du, das ich einen Kamin habe


@ Saya:

Danke auch Dir für Deine Antwort. Wie lange liegt Deine Weiterbildung zurück? Bist Du gut im Stoff mitgekommen, oder hast Du arge Probleme gehabt?
Ich mach mir halt Gedanken wegen der Weiterbildung und, da gebe ich nun Pharmabaer recht, möchte es nicht als "rausgeschmissene Zeit" rückblickend betrachten.

Vielleicht hast Du ja mal Lust zu telefonieren...würde mich freuen.. gern auch über Skype (Internettelefonie)

Geändert von PeterK (09.10.2008 um 10:17 Uhr).
  #8 (permalink)  
Alt 09.10.2008, 10:37
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Standard AW: Frage zur Weriterbildung und "Schwiegrigkeitslevel"

och, pharmabaer, du bist ja heute wieder charmant!
ich bin absolut deiner meinung , was die machenschaften der arbeitsagentur angeht. man verbrennt hier steuergelder um die arbeitslosenstatistik zu schönen....

und: auch an peterK : klar ist es möglicherweise vergeudete zeit! sehe ich auch so!
nur bitte: peter hatte nach schwierigkeitsgraden des lenrnpensums gefragt, nur darauf zielt meine antwort ab!
nicht darauf, ob es sinnvoll ist, dies überhaupt in angriff zu nehmen ,um anschließend doch wieder auf der straße zu stehen, weil man keinen job bekommt.
..manno...!

nochmal zur ausbildung: meine liegt schon über 20 jahre zurück,okay. ist lange her, vielleicht meldet sich ja mal jemand, der jetzt erst die ausbildung gemacht hat, das wäre evtl. aktueller.
ich denke, es gibt jetzt noch mehr hochschulabsolventen, die diese ausbildung machen. vielleicht macht dir ja das angst ?!?! dazu kann ich auch was sagen: in den jahren habe ich auch den einen oder anderen studierten bei uns kommen und gehen sehen, die haben wahrscheinlich nen tollen abschluss hingelegt, konnten aber nicht "verkaufen", weil sie sich in wissenschaft verstrickt haben beim kunden (habe mehrere eingearbeitet, daher mein wissen)
und damit sich nicht gleich wieder jemand angegriffen fühlt - ich spreche von "dem einen oder anderen", nicht von allen ;-)))
VG saya
  #9 (permalink)  
Alt 09.10.2008, 11:00
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Standard AW: Frage zur Weriterbildung und "Schwiegrigkeitslevel"

Zum Lernpensum:

meine Fortbildung ( Ausbildung ist es in meinen Augen nicht ) zum PR ist jetzt fast sieben Jahre her.

Klar ist es sehr viel Lernstoff und die Thematik ist für einen vollkommen branchenfremden Teilnehmer sicher erschlagend. Aber wer eine medizinische Vorbildung hat ( und das sollte der Großteil sein.... ) kommt damit gut klar. So ging es mir zumindest.

Wichtiger ist es Lernen zu können. In kurzer Zeit sehr viel Lernstoff zu verarbeiten. Und da scheitern die meisten. Früher fingen die Firmen in den Produktschulungen ja noch bei Adam und Eva ( Zelle *grin* ) an. Heute setzen die als Grundlage die wichtigsten anatomischen, physiologischen und pathopysiologischen Kenntnisse zum jeweiligen Themengebiet voraus. Und das ist auch gut so. Wer sich PR schimpft sollte das auch drauf haben - oder zumindest wissen wo er was nachlesen kann *grins*
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  #10 (permalink)  
Alt 09.10.2008, 19:01
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Standard AW: Frage zur Weriterbildung und "Schwiegrigkeitslevel"

@PeterK

Zum Thema PR Weiterbildung kann ich auch nichts sagen, da meine Prüfung schon über 30 Jahre zurück liegt. ( Toppe damit noch sayalonga!:-)) )

Da Du schreibst, Du arbeitest im Home Care Bereich, gibt es doch gerade hier sehr viel Bedarf, der stetig zunimmt. Arbeitest Du bei einer Pflegeorganisation? Klar, gibt es PO`s, die auch zu kämpfen haben, aber gerade die großen PO`s wie Caritas, Assist etc. suchen händeringend Fachpersonal, insbesonders Leute, die Portnadeln wechseln können. Denn das ist nicht der Standard.

Auch gibt es die Möglichkeit als festangestellte Pflegekraft bei Fresenius oder B.Braun/Melsungen im Home Care Bereich zu arbeiten. Hier machen die Home-Care Berater oder Pflegemanager auch teilweise den Vertrieb mit.

LG Blümchen
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