G 8 Gipfel
leicht geht sie über die Lippen, die Behauptung, G-8-Gipfel seien unergie*big und gehörten abge*schafft. In Heiligen*damm haben die Staats- *und Regierungschefs in drei Tagen eine Abschlusserklärung verhandelt, die acht eng beschriebene A4-Seiten umfasst. Sie behandelt 28 Punkte zu schwierigen Themen von Freihandel, Wachstumspolitik, Terrorismus und Atomwaffensperrvertrag über Seuchenbekämpfung und Regierungsführung in Afrika bis zu den Krisen in Liba*non, Irak, Afghanistan, Nagorno*-Karabach, Nordkorea und Kolum*bien. Hinzu kamen nicht weniger als zwölf weitere Erklärungen, dar*unter eine Resolution zur Nichtver*breitung von Massenvernichtungs*waffen (sieben Seiten); Bekämp*fung des Terrorismus (drei Seiten) und zu Afrika (26 Seiten). Keine schlechte Bilanz, wenn man be*denkt, dass jedes Wort gewogen und mit acht Delegationen abge*stimmt sein will. Ergiebiger kann eine Konferenz kaum sein (Leitartikel aus Welt am Sonntag vom 10.06.2007 von Christoph Keese).
Was haben die Demonstranten beim G-8-Gipfel erreicht? Sie ha*ben Kornfelder niedergetrampelt, Popstars gehört, eine Schmalspur-*Bäderbahn und einige Straßen blo*ckiert, Journalisten an der Arbeit gehindert, Katz und Maus mit der Polizei gespielt, den Sperrzaun be*rührt, ein Schlauchboot und einen Ballon gestartet. Manche haben Steine geworfen, Autos in Brand gesteckt, Polizisten verprügelt und friedliche Kundgebungen gestört (Christoph Keese). Zusätzlich haben die ca. 100.000 kalkulierten Demonstranten in Heiligendamm 1.600 Tonnen (in Worten: eintausend sechshundert Tonnen) CO2 produziert (Der Spiegel 4.6.2007).
Was haben die Demonstranten nicht erreicht? Sie haben nichts Nennenswertes zur Diskussion beigetragen. Schon ihre Grundthese war falsch: Dass die Staats- und Regierungschefs angeb*lich über die Köpfe der Menschen Gewaltpolitik betreiben, Krieqe um Rohstoffe anzetteln und ganze Kon*tinente ins Unglück stürzen. Das Gegenteil ist der Fall. Die Politiker haben an einer besseren Welt* gear*beitet, während ihre Kritiker recht selbstverliebt Karneval feierten (Christoph Keese).
Heute schließe ich mit den Zitaten vom 25. und 26. Juli, die auch für so manchen Demonstranten in Heiligendamm gelten:
„Mit Rednern ist es häufig wie mit Sekt: die größten Flaschen sind die lautesten“ (Werner Finck).
Und das passt auch u manchem, der das Sagen in der Pharmaindustrie hat!!!!
"Stille ist der Zustand, der eintreten würde, wenn die Menschen nur noch von Dingen sprächen, von denen sie etwas verstehen“ (Autor unbekannt).
Es grüßt Euch Frau Fuxx
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