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  #1 (permalink)  
Alt 05.03.2007, 13:59
Füchsin
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard Wir und die Welt..

Teil 3 des UN-Klimaberichtes brachte es an den Tag: noch 8 Jahre bleiben der Menschheit zum Gegensteuern, um den Ausstoß von Treibhausgasen zu stabilisieren. In diesem Zusammenhang hat der Zitatengenerator einige höchst interessante Aussagen von Dr. Patrick Moore, dem Mitbegründer von Greenpeace, zusammengestellt. Dr. Moore hatte Greenpeace mitbegründet und 15 Jahre lang geholfen, die Organisation zu führen. Er verließ aber die Bewegung, weil er die wachsende Tendenz von Greenpeace nicht unterstützen wollte, Konsenspolitik und tragfähige Entwicklungen abzulehnen - zugunsten einer fortgesetzten Konfronta*tion und eines ständig wachsenden Extre*mismus.



Auch Deutschlands Bündnisgrüne tragen in ihrer kindlichen Naivität zur Zerstörung des Klimas bei indem sie sich kategorisch gegen Kernkraftwerke und gegen die grüne Gentechnologie wenden. Zur Begründung kommen wir später. Die grüne Partei ist schon lange nicht mehr der Motor zum Umwelt- und Klimaschutz, sondern eher die Bremse!



Verursacher für den Ausstoß von Treibhausgasen sind: Energiegewinnung 41%, Industrie 20%, Verkehr 19%, private Haushalte 13%, Andere 7% (ARD, 3. März 2007). Am sparsamen Umgang mit Energie kann jeder Einzelne von uns einen kleinen Beitrag zum Klimaschutz leisten, den größten Beitrag jedoch können die Kraftwerke bei der Energiegewinnung leisten. Hier rückt der langfristige Bedarf an erneuerbaren Energien, aber auch der kurz- und mittelfristige Bedarf an Kernkraftwerken in den Mittelpunkt:



Hierzu hat Dr. Patrick Moore folgende Meinung, die sich in den Märzzitaten niederschlägt:

„Rund um die Welt nimmt eine Renais*sance der Kernkraft Gestalt an, weil immer mehr Länder den Nutzen der sauberen nuk*learen Energie erkennen. Ich fördere diesen Trend mit Nachdruck. Es stimmt, ich war früher gegen die Kern*energie - wie meine Greenpeace-Kollegen. Aber die Zeiten haben sich geändert und mein Denken über diese Frage hat sich ebenso verändert. Heute sehe ich mich als einen vernünftigen Umweltschützer, der sich für eine Politik einsetzt, die sich mehr auf Wissenschaft und Logik stützt, als auf Emotion und Fehlinformation. Ich habe erkannt, dass Kernenergie ge*meinsam mit einer verstärkten Konzentra*tion auf erneuerbare Energien wie Wasser*kraft, Wind und Erdwärme unverzichtbar ist, wenn es darum geht, in Zukunft eine umwelt*verträgliche Stromerzeugung für Haushalte, Handel und Industrie bereitzustellen. Außerdem glaube ich, dass Kernenergie sich als die Schlüssel-Energiequelle erwei*sen kann, die unseren Planeten vor den negativen Auswirkungen des Klimawandels schützt - vielleicht das größte Umwelt-The*ma, dem wir heute gegenüberstehen. Der einzige Weg, den Verbrauch fossiler Brennstoffe substanziell zu senken, ist die Anwendung einer Kombination aus erneuerbaren Quellen plus Kernenergie. Aufgrund der sich wandelnden Umstände - Klima-Erwärmung, steigende Kosten und geopolitische Unsicherheiten bei den fossi*len Brennstoffen -erleben wir heute eine globale Renaissance der Kernenergie. Staa*ten in aller Welt sind dabei, die nukleare Op*tion, neu zu bewerten“.



Nur der deutsche Umweltminister Gabriel (SPD) möchte die deutschen Kernkraftwerke möglichst schnell abschalten. Um weniger CO2-Emissionen zu verursachen nimmt Gabriel bei Dienstreisen zwar den Zug, lässt aber seinen Chauffeur mit dem Dienstwagen hinterherfahren, damit er am Zielbahnhof abgeholt werden kann. Zum Ausgleich zahlt er eine entsprechende Summe Geldes aus der Staatskasse an Klimaprojekte in Entwicklungsländern. Ist das nicht bescheuert?

„Die deutschen Kernkraftwerke ersparen jährlich Emissionen in Höhe von 120 Millionen Tonnen CO2“ (Michael Glos, Deutschlands Wirtschaftsminister). Der deutsche Wirtschaftsminister hat den wichtigen Beitrag der Kernkraft am Klimaschutz erkannt, nur die beiden Parteien der vormaligen rot-grünen Bundesregierung scheinen diesen Beitrag partout nicht erkennen zu wollen. Mit jedem Kernkraftwerk, das abgeschaltet wird, wird die Klimakatastrophe beschleunigt! „Die deutsche Regierung erkennt die Unstimmigkeit zwischen dem Ausstieg aus der heimischen Kernenergie und dem Import von jährlich 18 Milliarden Kilowattstunden aus Frankreich - von denen 80 Prozent nuklear erzeugt werden“ (Dr. Patrick Moore).

„Prominente internationale Umweltschützer wie Stewart Brand, James Lovelock und der verstorbene Bischof Hugh Montefiore haben alle erkannt, dass Kernenergie das einzig zweckmäßige Mittel zur Senkung der Treibhausgas-Emissionen bei gleichzeitiger Deckung der weltweit wachsenden Energienachfrage ist“ (Dr. Patrick Moore, Mitbegründer von Greenpeace).

Nach Dr. Moores Beurteilung „ist der am Besten geeignete Ansatz, ein dynamisches Programm aus erneuerbaren Energien und Kernenergie zu verabschieden“.

Soweit die Kernenergie, kommen wir nun zur grünen Gentechnologie, denn neben der Verbrennung fossiler Rohstoffe ist die Methanproduktion in der Landwirtschaft ein bedeutender Klimakiller. „Eine Kuh, die täglich 5 Kilo Heu frisst, produziert am Tag 191 Liter Methan und Methan heizt das Treibhausklima 23 mal so stark an wie CO2“ (Ralph Volke, HAZ 23.02.2007). Wegen des hohen Methanausstoßes aus sumpfigen Reisfeldern wäre die gentechnologische Entwicklung von Reissorten wichtig, die auf trockenen Böden wachsen. Beim Einsatz von Mineraldünger entsteht ein weiteres Treibhausgas: Lachgas. Während Methan nach 8 Jahren aus der Atmosphäre abgebaut ist, verbleibt Lachgas für 150 Jahre in der Atmosphäre. Ein weiterer Grund, mit Hilfe der grünen Gentechnologie Pflanzen zu züchten, die weniger auf Mineraldünger oder Insektizide angewiesen sind.

Welchen Beitrag das Rauchen an der Klimazerstörung hat wurde vermutlich noch nicht untersucht. Was aber untersucht wurde, das sind die Kosten, die das Rauchen für Gesundheit und Wirtschaft verursacht. Sie beliefen sich bereits im Jahr 2000 auf jährlich 17 Mrd. Euro. Die Tabaksteuer brachte dem Bund im Jahr 2005 jedoch nur 14 Mrd. Euro. Somit ist die Ausrede falsch, die Tabaksteuer würde die Kosten abdecken, die das Rauchen dem Gesundheitswesen und der Wirtschaft zufügt.

Dann wird da noch berichtet, dass die Klimazerstörung auf das Abholzen der Regenwälder zurückzuführen sei; festgestellt hat man aber jetzt, das Bäume soviel CO2 "ausdünsten", daß sie die Ozonschicht mehr belasten, als man jemals geglaubt hat, daß sie (die Regenwälder) sie schützen würde.

Immer erst wenn etwas am Ende ist,bemerken wir Menschen, dass es bereits 5 nach 12 ist, vorher glauben wir nur zu gerne, dass die, die solche Aussagen machen, Wichtigtuer und Angsteinflößer wären.
iST ja auch viel einfacher so,
was brauchen unsere Kinder denn überhaupt noch eine Welt????



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  #2 (permalink)  
Alt 07.03.2007, 20:39
Mibell08
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard Re: Wir und die Welt..

@Füchsin - Solltest Du nicht besser die Quelle angeben, bevor es Ärger gibt?

Nix für ungut ( mir wäre das egal! )

Grüße Mibell
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  #3 (permalink)  
Alt 11.03.2007, 11:16
Füchsin
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard Re: Wir und die Welt..

@ Mibell,

brauche keine Quellenangabe, der Verfasser meinte, auch wir dürften ruhig mal über Anderes nachdenken als:
Was zieh ich zum Vorstellungsgespräch an
Wie verkauf ich mich am besten....

etc., etc.
Und ich kann ihm nur recht geben.

Übrigens erreichte mich eine mail, @ fuechsin@pharmaberater.de
den Verfasser des Schreibens lasse ich der Fairneshalber weg:

bin erfreut, dass es nicht nur oberflächliche Diskusbesionen gibt.
Ich bin auch ,,QuereinsteigerŽŽ und hab berufsbegleitend noch ein Health Care Studium gemacht.
:-))) Übrigens aktualisiere mal Dein Zitat, welches Du immer anführst.
Ist aber schön Eurer Konversation zu zusehen. LG

Ich würde ja die konversation LESEN. obwohl zu-sehen auch nicht soo falsch ist.
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