Pharmalobby prellt Kassen um Millionen Euro
ddp Tabletten des Pharmakonzerns Merck werden in einem Blisterapparat verpackt Die Geduld des Gesundheitsministers scheint erschöpft. Weil die Pharmalobby weiterhin ihre Gewinne maximiert und keinerlei Sparwillen an den Tag legt, plant er nun millionenschwere Zwangsabgaben für die Konzerne.
Bundesgesundheitsminister Philipp Rösler will einem Zeitungsbericht zufolge Pharmakonzerne bestrafen, die seine jüngste Reform unterlaufen und entgegen den allgemeinen Sparvorgaben Medikamente künstlich teuer halten.
Das Gesundheitsministerium plane in diesen Fällen einen deutlich höheren Pflichtrabatt an die Krankenkassen, berichtete die „Süddeutsche Zeitung“ („SZ“) am Donnerstag. Demnach könnten die Konzerne darauf verpflichtet werden, bestimmte Medikamente um bis zu 20,5 Prozent billiger abzugeben. Üblich ist derzeit ein Kassenrabatt von 16 Prozent.
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Gesundheitswesen: Pharmalobby prellt Kassen um Millionen Euro - Krankenversicherung - FOCUS Online
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